Samstag, 10. Januar 2015

Australien Sydney

31.12.2014: Sydney Silvesterparty im Opernhaus
Ben hat uns zu einem wundervollen Frühstückslokal geführt. Wir konnten zu Fuß zu dem direkt am Hafen, mit freiem Blick auf das Wasser und der Pyrmont Bridge, gelegenen BlackWattle Café laufen. Den Rest des Tages haben wir uns auf das große Event am Abend vorbereitet. Manu hat sich entsprechend dem Dress Code „Glamorous Chic“ ein passendes Abendkleid gekauft. Für die perfekte Frisur durfte ein Besuch beim Hairdresser im Broadway Shoppingcenter nicht fehlen. Mir lag die Essensversorgung nach der Silvesterparty am Herzen, weswegen ich in der Zwischenzeit beim Supermarkt den Lebensmitteleinkauf erledigte. Nach dem nun alle Vorbereitungen getroffen waren haben wir uns für die Party in Schale geworfen. Mit dem Taxi ließen wir uns so nah wie möglich zur Oper fahren. Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt mit dem Wassertaxi zu fahren, hielten es dann aber doch für übertrieben. So ging es zu Fuß gegen 19 Uhr an all den bereits am frühen Morgen sitzenden und den gelangweilten blickenden Touristen vorbei zum exklusiven Eingang der NYE PARTY AT THE HOUSE. Die beste Party in 2014 möge beginnen!


Mit einem ausgezeichnet schmeckenden Champagner wurden wir begrüßt. Durchgehend wurden, vom ARIA Catering zubereitete, leckere Häppchen gereicht. Die Getränke konnte man an einer der zahlreichen Bars ordern. Die Stimmung wurde zuerst von der stimmgewaltigen Sängerin und später von abwechselnden DJs aufgeheizt. Bereits vor dem 21 Uhr Feuerwerk war die Party mitten am Laufen.


Kurz darauf sind die Freunde von Ben zu uns gestoßen. Es war eine tolle Gruppe von Interessanten Persönlichkeiten. Es wurde gelacht und getanzt. 

Manu und unser Freund & Gastgeber Ben



An den umliegenden Gesichtern der Touristen konnten wir den blanken Neid ablesen. Um 24 Uhr wurde aus Neid Hass. Bei uns gab es genügend Platz und einen freien Blick auf die Harbour Bridge, um das Feuerwerk zu bestaunen. 


Selbst die Musik war perfekt auf das Feuerwerk abgestimmt. Bei den anderen Zuschauern hingegen außerhalb der Party, war das Gedränge groß und die Sicht stark beeinträchtigt. Direkt nach dem Feuerwerk, müde vom 12 stündigen Sitzen, machten sich die restlichen Zuschauer auf den Heimweg. Für uns endete die Party um 01.30 Uhr. 


Das war mit Abstand die beste Party im Jahr 2014. Ein nie endender Strom aus Essen und Trinken, unglaublich guter Musik und den tollen Leuten!

01.12.2014:
Der Tag wurde ausschließlich zum Relaxen genutzt. 

Frühstücksaussicht von Ben's Balkon

Ben und ich waren im Pool von einer Freundin schwimmen. Danach sind wir noch auf den geschäftigen Fischmarkt. Wir deckten uns mit frischem Lachsfilet ein. Wir haben Eva und Alfoe zum Abendessen in Ben’s Apartment eingeladen. Eva und Alfoe kannten wir vom Frazer Island Trip. Die Beiden waren zeitgleich mit uns in Sydney. Wir hatten viel Spaß und genossen zum Abendessen die atemberaubende Aussicht vom Balkon.

02.12.2014: 
Ben hatte uns bereits einige Teile der Stadt vom Auto aus gezeigt. Heute wollten wir die Stadt zu Fuß erkunden. Also trafen wir uns zum Frühstück in der George St. mit Eva und Alfoe, die den gleichen Plan hatten. Alfoe lebte bereits zweimal in Sydney. Sie eignete sich perfekt als Führerin. Wir besichtigten zuerst das Lindt Café – Ort des Geschehens von der Geiselnahme. Nicht weit davon waren Blumen zum Gedenken der Opfer ausgelegt. Danach erkundeten wir die Stadt mit dem Hop-On Hop-Off Bus. 


Wir machten alle beide Routen – eine durch das Zentrum und eine zum Bondi Beach. Nach den Bustouren statteten wir noch dem Victoria Shopping Center einen Besuch ab. Pierre Cardin hat nicht ohne Grund gesagt, dass das Shopping Center das schönste der Welt sei.



Wir wurden mit Bens Freunden zum Abendessen im Glebe Point Diner eingeladen. Wir haben wieder einige Freunde von der Silvesterparty getroffen. Nach dem Abendessen hatte Ben schon einen Anschlussplan. Wir sind zusammen mit Ben’s Tanzpartnerin in den angesagten Marquee Club gegangen. Noch nie haben wir soviel Security vor und in einem Club gesehen. Doch Ben war unsere Eintrittskarte. Durch seine 10-jährige Tanzbekanntschaften und seiner Tanzschule, kannten Ihn alle. So wurden wir direkt in den Club an den Anderen vorbei geschleust. Nach einer langen Partynacht sind wir ins Bett gefallen.

03.12.2014:
Etwas verspätet befanden wir uns wieder in der Innenstadt. Gute Freunde von Ben die wir kennengelernt haben, heirateten bei „The Rocks“. Da die Beiden so davon vorgeschwärmt hatten und die Hochzeitsbilder so toll aussahen, wollten wir das mal mit unseren eigenen Augen anschauen. 



Die Bilder und Erzählungen wurde „The Rocks“ wirklich gerecht. Dieses Viertel ist auch als erste europäische Siedlung in Sydney bekannt. Ein kleiner Markt, süße Cafés und tolle Gebäude zogen uns in den Bann.

Aus dem Grund hatten wir im Vintage Café begleitet von Live-Musik eine kurze Lunchpause


Einen kleinen Spaziergang später, befanden wir uns auf der Harbour Bridge. Ein toller Aussichtspunkt über den Circular Quay. 



Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, neue Straßen zu erkunden. Am Abend sind wir gemeinsam mit Ben zum Bondi Beach gefahren. 



Von einem Restaurant mit Blick auf den Bondi Beach genossen wir das Dinner und den Sonnenuntergang.

Blick vom Restaurant

Restaurant mit Blick auf den Bondi Beach


Aussichtspunkt zu dem Ben uns noch gefahren hat

04.12.2014
In Chinatown haben wir den Vormittag verbracht. Zum Lunch waren wir in einem sensationellen Restaurant – chinesische Tapas essen. Die Bedienung kommt mit immer wieder verschiedensten frisch zubereiteten Kleinigkeiten an den Tisch. So konnten wir uns quer durch die chinesische Kochkunst essen :-)


Am Nachmittag genossen wir den schönen Darling Harbor. 


Doch irgendwann mussten wir vor der Hitze in das Apartment fliehen...

05.12.2014:
Nachdem wir alle wichtigen Hotspots der Stadt erkundet hatten, wollte uns Ben ein Sydney zeigen, dass nur Einheimische kennen und von den Touristen unberührt ist. Mit dem Auto sind wir durch tolle Viertel gefahren. Zum Lunch sind wir in das Boathouse am wunderschönen Balmoral Strand gefahren. 




Nach dem kleinen Lunch und dem Strandspaziergang ging es weiter zum Cottage Point. 




An der Cottage Point Wharf befindet sich ein schnuckeliges Restaurant der Upperclass. Weil Ben gerne seine Dates hierher zum Dinner entführt und uns pausenlos von den Leckereien vorschwärmte, bestellten wir die gesamte Dessertauswahl. So konnten wir uns durch alle Desserts durchprobieren. 


Ben führte uns noch durch viele weitere Stadtviertel. Doch die Highlights waren der Aussichtspunkt (dessen Namen wir vergessen haben) und Hunters Hill.

Aussichtspunkt

Hunters Hill

Zum Abendessen sind wir in Glebe in das Sede gegangen. Wir hatten einen tollen letzten gemeinsamen Abend!

Gute Nacht Sydney!

Donnerstag, 8. Januar 2015

Australien Hervey Bay bis Sydney

25.12.2014: Fahrt von Hervey Bay nach Brisbane
Nach einer kurzen Nacht, machten wir uns auf den Weg, um nach einer Frühstücksmöglichkeit zu Suchen. Leider war alles in und um Harvey Bay geschlossen. Selbst die bekannten Fastfood Ketten konnten uns nicht weiterhelfen. Also gaben wir schließlich die Suche nach einer Weile auf und machten uns auf den Weg nach Maryborough. Nachdem wir schon ein paar Kilometer auf den Tacho gebracht hatten, wollten wir eine kurze Rast einlegen. Maryborough ist eine der ältesten Städte in Queensland. Die Stadt gleicht einer Filmkulisse, mit wunderschönen alten Häusern im Stadtkern und dem kleinen Hafen. Doch das Filmset war menschenleer. Wieder fanden wir kein Café. Auf dem Weg zum Rainbow Beach entdeckten wir einen völlig ausgelasteten McDonald`s. Endlich eine Möglichkeit, um an Essen und Trinken zu gelangen :-) Gestärkt ging es weiter zum Carlo Sandblow am Rainbow Beach.

Der Carlo Sandblow ist ein Aussichtspunkt auf einer 120m hohen Sanddüne.  


Der offizielle Pfad war geschlossen, damit sich die Natur in der unmittelbaren Umgebung regenerieren kann. Das Zwang uns neue Wege einzuschlagen, um unser Ziel zu erreichen. Nach der Wanderung die etwas länger ausgefallen war als geplant, ging es weiter zum Strand. Viele Familien haben hier Ihren Weihnachtstag verbracht. Es war für alles gesorgt – Getränke und Picknickausrüstung waren obligatorisch. Es bot sich ein sagenhafter Blick auf den weitläufigen Sandstrand und die bunten Sandsteinfelsen. 




Während wir am Strand entlang liefen, entdeckte uns Rito. Rito haben wir auf dem Whitsunday Segeltörn kennengelernt. Nachdem kleinen Gossip-Talk, machten wir uns auf den Weg nach Noosa.

Die obere Gesellschaftsschicht hat Noosa für sich erschlossen. 


Aufgedonnerte Modefreaks leben friedlich neben Flip-Flops, Surfershorts und gebräunten Körpern in viel zu knappen Bikinis. Die geschäftige Hastings Street ist jedenfalls ein Besuch wert, um das farbenprächtige Schauspiel zu beobachten. Nach einem Strandspaziergang wollten wir noch zu einem Aussichtspunkt. Leider konnte der Aussichtspunkt nicht mehr erreicht werden, weil er an einem privaten Grundstück entlangführt.

Es ging weiter entlang am Sunshine Coast. Die Strandpromenade von Caloundra war unser nächster Stopp. Entlang der Promenade wurden von Familien BBQ’s veranstaltet. Auch Caloundra konnte mit einem kostenfreien Salzwasserpool aufwarten. 



Wir genossen noch ein wenig die australische Weihnachtsatmosphäre am Strand, danach ging es weiter auf der Suche nach einer Unterkunft. In Caloundra wagten wir dann den Versuch einen Campingplatz aufzusuchen. Doch am 25.12. war kein Personal an der Rezeption vom Campingplatz aufzufinden. Die Spontanität war dahin. Ohne WiFi klammerten wir uns an die vorgeschlagenen Adressen für Übernachtungsmöglichkeiten vom Lonely Planet. In Brisbane klapperten wir dann die Adressen ab. Das Ergebnis immer dasselbe – kein Personal an der Rezeption. Nachdem sich die Adressen vom Lonely Planet dem Ende neigten, griffen wir auf die Vorschläge für Unterkünfte vom Navigationssystem zurück. Nach einem Spießroutenlauf war unsere letzte Anlaufstelle ein Best Western in der Innenstadt von Brisbane. Endlich – Personal an der Rezeption und es ist auch noch ein Zimmer frei. Nach einer kleinen Verhandlung, hatten wir den Weihnachtsrabatt in der Tasche. Für 70€ übernachteten wir im Best Western. Hinweis: Normalerweise nächtigt man auf dem Campingplatz bereits für 25€. Doch zu dieser Zeit ist ein Stellplatz auf dem Campingplatz mit 90€ im Schnitt teurer als ein Hotelzimmer. Aus dem Grund haben wir uns doppelt gefreut :-)

26.12.2014: Brisbane Stadtbesichtigung
Der 26.12. wird in Australien Boxing Day genannt und gilt ebenfalls als Feiertag. Heute profitierten wir von dem Feiertag – kostenloses Parken. Zu Fuß ging es auf Entdeckungstour. In der Queen Street (Fußgängerzone) hatten wir ein sensationelles Frühstück. 


Die Geschäfte hatten geöffnet und waren völlig überfüllt. Scheinbar wurden Weihnachtsgeschenke umgetauscht, eingelöst und Boxing Day Rabatte animierten zu Großeinkäufen. Manu und ich wurden ein Teil der wandelten Menschenmassen. Nachdem der Glockenturm der City Hall, die St. Stephan’s Cathedral, der Waterfront Place, das Riverside Centre und die Sandsteingebäude The Mansion und Treasury Building auf der Liste der Sehenswürdigkeiten abgehakt waren, ging es noch zur Victoria Bridge. 








Unseren letzten Stopp in Brisbane machten wir beim Riesenrad. Auf nach Byron Bay!

Byron Bay hat sich in seinem besten Licht präsentiert. Eine wirklich einladende Ortschaft. Also beschlossen wir hier die Campingplätze auf der Suche nach einem Stellplatz abzufahren. Jetzt machte sich der Feiertag wieder bemerkbar. Leider lagen die Stellplätze weit über unserem Budget und die Preise wurden von Campingplatz zu Campingplatz unverschämter (135AUD$ bis 175AUD$ für einen Parkplatz auf einer Wiese ohne Strom). Also mussten wir unsere Suche anderswo fortsetzen. Doch bevor es weiterging, besichtigten wir noch den herrlichen Leuchtturm. 


Auf dem höchsten Punkt von Byron Bay thronte der Leuchtturm. Von hier aus, ließ sich ganz Byron Bay überblicken. Gerade rechtzeitig machten wir uns auf den weiterweg, bevor es reichlich regnete.


In Ballina entdeckten wir einen Campingplatz. Leider war die Rezeption schon geschlossen. Doch das entmutigte uns nicht. Wir liefen zu einem Restaurant in der Nähe. Die hilfsbereite Kellnerin hat uns Ihr Telefon geliehen. Auf der Notfallnummer vom Shaws Bay Caravan Park erreichten wir noch jemanden. Nach nur kurzem Bitten und Betteln wurden uns die Schranken geöffnet und wir hatten einen Stellplatz für 49AUD$. Durch die Abgeschiedenheit von dem Örtchen Ballina hatten wir ein richtiges Schnäppchen gemacht. Ballina hatte auch nichts weiter zu bieten, was sich auch an den noch reichlichen freien Stellplätzen auf dem Campingplatz bemerkbar machte. Doch der Platz lag wunderschön am Wasser und unsere Suche hatte ein Ende – Perfekt!

27.12.2014: Fahrt von Ballina nach Nambucca Heads
Heute erwartete uns ein langer Roadtrip. Langsam machte sich bemerkbar, dass 16 Tage zu knapp sind, um von Cairns nach Sydney zu fahren. Nachdem wir uns beim Aldi mit Lebensmitteln eingedeckt hatten, ging es schnurstracks Richtung Nambucca Heads. Heute hatte es sich richtig eingeregnet. Es regnete pausenlos. Aus dem Grund lohnte sich kein Stopp. Wir legten einige Kilometer zurück und sind bei strömenden Regen am BIG4 Nambucca Beach Holiday Park angekommen. Wir nutzten die Zeit, um mal wieder ein bisschen am Blog zu schreiben :-)


28.12.2014: Fahrt von Nambucca Heads nach Taree
Kurz nach 7.00 Uhr befanden wir uns wieder auf dem Highway. Doch es war ein weiterer verregneter Tag. Zum Glück hielten sich die Sehenswürdigkeiten auf dieser Strecke in Grenzen. Am frühen Nachmittag erreichten wir Taree. Unsere Unterkunft: Das Comfort Inn Country Plaza Taree. Das sehr gepflegte Motel, konnte mit wesentlich günstigeren Preisen bestechen, als jeder umliegende Campingplatz. In Queensland gibt es eine hohe Dichte an Campingplätzen, was sich auch an der Preispolitik wegen des Wettbewerbs bemerkbar macht. In New South Wales hingegen sind die Campingplätze rar gesät. Natürlich ist der Reisezeitraum auch ein wichtiger Aspekt für die viel zu hohen Preise. Wir nutzten den regenreichen Tag, um Taree zu besichtigen. Am späten Nachmittag ging es dann noch ins Kino – der Hobbit.

29.12.2014: Fahrt von Taree nach Newcastle
Der Tag begann ohne Regen – endlich. Es ging auf die Küstenstraße „the Lakesway“. Diese malerische Strecke schlängelt sich durch verschiedene Nationalparks und kleine authentische Ortschaften. Am beliebten Booti Booti Nationalpark machten wir einen längeren Stopp. Im nördlichen Teil des Parks wächst ein Regenwald an der Küste. Dort kann der Cape Hawk (höchste Erhebung mit 224 Metern) erklommen werden. Nach 420 schweißtreibenden Stufen, erreicht man eine Aussichtsplattform. 


Der Blick ist phänomenal, allerdings müssen sehr viele Mückenstiche in Kauf genommen werden :-)


Nach insgesamt 81 Kilometern erreicht man Forster-Tuncurry, wonach die Küstenstraße mit dem Pacific Highway zusammenläuft. In Seal Rocks machten wir am Strand noch einen Halt. Direkt am Strand liegt der schöne Campingplatz - Seal Rocks Holiday Park. Gerne hätten wir hier unser Quartier aufgeschlagen. Doch der Platz war völlig ausgebucht. Zum Baden ging es an den Strand in Newscastle. 


Ein wirklich idyllischer Strandabschnitt mit besten sanitären Anlagen. Für alle die sich vor den gefährlichen Meerestieren fürchten, gibt es wieder eine Salzwasserlagune. Ausnahmsweise jedoch wurde im eiskalten Meer gebadet, um sich auch wirklich abkühlen zu können 

Danach bezogen wir die super günstige, aber auch sehr einfache Unterkunft – ibis Budget Newscastle für 30€ die Nacht.

30.12.2014: Fahrt von Newscastle nach Sydney
Auf dem Parkplatz vom ibis Budget war die erste Tat des Tages, den Camper grob zu reinigen. Heute mussten wir den Camper abgeben. Gegen 14.00 Uhr sind wir in Sydney angekommen. Um 15.00 Uhr waren wir mit unserem Freund Ben verabredet. Leider war weit und breit kein Ben zu sehen. Zum Glück konnten wir Ben telefonisch erreichen – denn Ben hat erst einen Tag später mit uns gerechnet :-) Kurz drauf wurden wir abgeholt und in das traumhafte Apartment gebracht. Wir hatten ein eigenes Zimmer, Balkon und Bad. Natürlich durfte der Pool nicht fehlen. Doch das Beste – der direkte Blick auf den Hafen vom Balkon. Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, entführte uns Ben zum leckeren Restaurant Sugaroom in Pyrmont. Selbstverständlich mit einem zauberhaften Ausblick.

Welcome in Sydney!


Sonntag, 4. Januar 2015

Australien - Frazer Island Ausflug

23.12.2014: Fraser Island Tour
Heute ging es mit Cool Dingo Tours für zwei Tage und eine Nacht auf Frazer Island. Um 7.00 Uhr wurden wir mit einem Sammelbus von unserem Campingplatz abgeholt. Nachdem alle Reiseteilnehmer eingesammelt waren, ging es mit der Fähre nach Frazer Island. 


Nach nur 25 Minuten sind wir auf Frazer Island angekommen. Warum ausgerechnet Frazer Island? Frazer Island ist nach hunderttausenden von Jahren durch den weggespülten Sand der australischen Ostküste entstanden. Mit 15km Breite und 120km Länge ist Frazer Island die größte Sandinsel weltweit und der einzige Ort, auf dem Regenwald auf Sand wächst. Das war für uns schon Grund genug.

Auf Frazer Island angekommen, blieb uns keine Zeit zum verschnaufen. Mit einem für Sandfahrten ausgelegten Bus, peitschte der Busfahrer/Reiseführer durch die Sandlandschaft. 


Leider ist nicht jeder Inselbesucher mit dem idealen Reisegefährt unterwegs gewesen. So kam es immer wieder zu Stopps, weil die „doofen Touristen“, mit einem gewöhnlich PKW durch die Sandlandschaft Reisen wollten. Wie blauäugig! Zu Anfang war es noch Interessant und Lustig mitanzusehen, wie die Fahrzeuge „abgeschleppt“ wurden. Doch irgendwann konnten wir mit dem Busfahrer mitfühlen und waren nur noch genervt von den unvorbereiteten Gipfelstürmern. Also daran Denken – nur mit einem Jeep und Allrandantrieb die Insel auf eigene Faust erkunden.

Erster Stopp Lake McKenzie. Ein Süßwasser See mit einem wunderschönen Sandstrand. 


Nach einer kleinen Abkühlung gab es noch Lunch. In der Reisegruppe wurden die ersten zaghaften Kontakte geknüpft. Wie auch schon auf dem Segeltörn, hatten wir eine tolle gemixte Gruppe. Besonders aufgefallen sind die acht Brasilianerinnen. Nach zahlreichen „Wuhuu“-Rufen zu unterschiedlichsten Anlässen, waren die Brasilianerinnen nur noch als die „Wuhuu-Gruppe“ bekannt.

Nach einem kleinen Spaziergang haben wir den Basin Lake erreicht. Der Basin Lake liegt hoch oben in den Sanddünen, was Ihn sehr besonders macht.


Im Anschluss ging es zur Central Station und zum Regenwald Spaziergang. Der Regenwaldspaziergang war besonders schon. Entlang des Weges, fließt ein Trinkwasser-Bach.




Zum Sonnenuntergang bestaunen, sind wir zum Bootssteg gegangen. Ein idealer Ort um den Tag langsam ausklingen zu lassen. 


Das Abendessen wurde als Buffet angeboten. Die Wuhuu-Gruppe hat die restliche Gruppe von uns, zum Tanzen animiert. Zur Sperrstunde der Bar ging es ins Bett. Zusammen mit einem anderen Pärchen waren wir in einem vier-Bett Zimmer untergebracht. Die Stockbetten waren ein wenig kurz, aber völlig übermüdet, fanden wir schnell unseren Schlaf.

24.12.2014: Weihnachten und der letzte Tag auf Frazer Island! Am nächsten Morgen ging es zum 75-Meilen Strand. Direkt am Meer rasten wir über den Sandstrand entlang Richtung Norden. 





Auf halber Strecke wurde die Fahrt aufgrund von tiefen Wasserschneisen unterbrochen. Nach knapp einer Stunde konnten wir unseren Trip fortsetzen. Es ging hoch zu dem Aussichtspunkt Indian Head mit der spektakulärsten Aussicht auf Frazer Island.




Natürlich durfte der Champagne Pool nicht fehlen. Am Stopp vom Champagne Pool gab es Lunch und genügend Zeit für eine kleine Badeabkühlung. Der Champagne Pool ist ein natürlicher Badepool, welcher durch vulkanische Aktivitäten geformt wurde. Bei Flut oder starken Wellengang, strömt das Meerwasser in die Pools und schäumt auf (wie bei einem Glas Champagner das eingeschenkt wird).


Auf dem Rückweg machten wir einen Stopp bei den „The Pinnacles Coloured Sands“. Der Sand nimmt die Farben eines Regenbogens an, wegen dem Sandgemisch von Eisen und Quarz.


Das Maheno Wreck ist nun schon knapp 80 Jahre auf Frazer Island gestrandet. Das Schiff rostet weiter fleißig vor sich hin und bietet einigen Fischen einen sicheren Lebensraum.



Der Tag neigte sich dem Ende zu. Nach einem gemeinsamen Weihnachtsdinner (was keineswegs dem Weihnachtsessen zu Hause gleicht), wurde es Zeit Abschied zu nehmen. Wir hatten wieder großes Glück mit der tollen Gruppe, welche das Erlebnis auf Frazer Island noch schöner machte!

Mit der Fähre ging es wieder zurück nach Hervey Bay. Mit dem Sammelbus wurden die Fahrgäste an den jeweiligen Unterkünften abgesetzt. Gegen 22:30 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft den Campingplatz.

Gute Nacht Hervey Bay!