Montag, 23. Februar 2015

Neuseeland Part III

19.02.2015: Der Tag begann gleich mit einer zweistündigen Wanderung – der Nihotupu Walk zum Nihotupu Dam. Auf dem Weg zum Damm zeichneten sich tolle Landschaftsbilder ab. Seht selbst:








Endlich am Damm angekommen (jetzt nur noch alles wieder zurück – in der prallen Sonne bei 35 Grad)...

Piha ist direkt um die Ecke. Von einer Parkbucht hatten wir einen tollen Überblick auf ganz Piha:



Der Lion Rock hat seine ganze Aufmerksamkeit auf uns gezogen, also wollten wir uns das mal von nahem anschauen (inklusive dem Strand)




Völlig umgehauen hat uns der schwarze „Glitzer“-Sand. Wer mal einen Strandtag einlegen möchte ist hier sicherlich sehr gut aufgehoben!

20.02.2015: Waiheke Island
Auckland: Mit der 06.46 Uhr Bahn sind wir von Avondale bis nach Britomart gefahren. Die Bahnstation Britomart liegt direkt am Hafen. Um 07.45 Uhr legte die Fähre nach Waiheke Island ab. Die Insel ist legendär für seine zahlreichen Weinanbaugebiete. Aus dem Grund haben wir uns auch für eine halbtätige Weintour entschieden. Mit einem kleinen Bus ging es zu verschiedenen Weingütern. 


Drei Weinanbaugebiete durften wir näher erkunden. Bei jedem Weingut hat uns eine kleine Führung über den Weinbaubetrieb und eine Weinverkostung der Weinkellerei erwartet.













Am Nachmittag waren wir wieder in Auckland. Also schnellstens zum Otorohanga Holiday Park – unsere Unterkunft für eine Nacht.

21.02.2015: Waitomo Caves
Eine der abenteuerlichsten Touren auf der gesamten Weltreise – 100 Meter in die Tiefe abseilen in die „Lost World“. Ein unglaublicher Erlebnisritt begleitet von Glühwürmchen, Aalen, Stalaktiten und Stalagmiten. Für die Adventure-Tour braucht man Nerven aus Stahlseilen. Die Tour startete mit sechs Teilnehmern und zwei Führern. Als wir uns auf der schwebenden Plattform – 100 Meter über der Höhle zum Abseilen bereit machten, haben wir unser erstes Mitglied verloren... Nein der Teilnehmer ist nicht in die Tiefe gefallen, sondern musste aufgrund einer Panikattacke abbrechen. 

Der Blick in den Abgrund

Ab in die Tiefe




Action-Woman & Action-Men 



In der Höhle angekommen, wanderten wir durch die Fantasy-Landschaft. 




Jetzt schnell die Mitte finden, bevor es weiter in die Dunkelheit geht

Manu strotzt nur so vor Energie und Tatendrang


Glühwürmchen-Fäden, um Motten und Fliegen zu Angeln


Je tiefer sich die Gruppe vorarbeitete, desto düsterer wurde es. Mit Lichtern ausgestattet bahnte sich das Team den Weg. In der Dunkelheit gab es auch zahlreiche Glühwürmchen zu beobachten. Eine knapp 60 Meter senkrecht hüftbreit freistehende Leiter stellt noch eine große Herausforderung dar. In der absoluten Finsternis musste jeder Einzelne von uns die Leiter erklimmen. Nach der letzten Mutprobe war es nicht mehr weit, bis zum Ausgang.

Geschafft - Tageslicht



Nachdem Abenteuer-Trip sind wir noch völlig paralysiert zurück Richtung Norden in das behütete Withianga zum Campingplatz – Mercury Bay Holiday Park gefahren.

Sonntag, 22. Februar 2015

Neuseeland - Northland Part II

15.02.2015: Waipoua Forest
Tipp: Auf dem Weg zum Waipoua Forest liegt in Opononi ein sehr informatives Visitorcenter. Der kleine Ort Opononi liegt direkt am Meer und bietet eine große Auswahl an Restaurants und Cafés alle mit Blick aufs Wasser. Versorgt mit Tipps, Kartenmaterial und einem leckeren Kaffee vom Restaurant nebenan, ging es zu den heiligen Bäumen.



Nach nur fünf Minuten erreichten wir Tane Mahuta der Gott des Waldes. Tane Mahuta ist mit 51 Metern der größte Kauri-Baum.


Einen längeren Walk machten wir zu den Four Sisters und den Te Matua Ngahere. Die Four Sisters sind vier eng aneinander wachsende Kauri-Bäume.


Te Matua Ngahere ist der Vater des Waldes. Mit knapp 17 Metern Stammumfang auch der „dickste“ Baum in Neuseeland. Außerdem soll der Baum der älteste seiner Art (mit ca. 3.000 Jahren). Das erstaunliche – es wachsen ca. 50 weitere Pflanzenarten auf dem Baum weiter.


Zusammenfassend: Der Ausflug lohnt sich. Die Kauri-Bäume sehen sehr andersartig aus im Vergleich zu anderen Bäumen und die Umgebung gleicht einer Märchenlandschaft.

Auf dem Rückweg machen wir nochmals in Opononi an einem Lookout halt. Dieser Lookout bietet einen Blick auf die Bucht und die gegenüberliegenden Sanddünen.


Coast von Opononi


16.02.2015: Whangarei
Damit wir endlich unseren ersten lebendigen Kiwi sehen ging es ins Kiwi North Museum, Kiwi House & Heritage Park. Ein sehr natürliches Kiwi Gehege, dass alle vier Jahreszeiten simuliert. So dauerte es nicht lange bis unseren ersten Kiwi beobachten durften. Na endlich!
Außerdem gab es noch Geckos zu sehen und das Museum informierte über die Maori Kultur.

Danach sind wir voller Vorfreude in den Cafler Park. Es wurde mit dem schönsten Rosengarten von Whangarei geworben. Das mag stimmen, aber vermutlich auch, dass das ein konkurrenzloser Rosengarten in Whangarei ist :-) Ab zum Innenstadtwalk durch Town Basin Marina. Was ist uns begegnet? Eine schöne Fußgängerzone, ein paar niedliche Restaurants und schöne Yachten.







Letzter Tagespunkt – die Whangarei Falls. Der 26 Meter hohe Wasserfall ist von einem kleinen Park umschlossen. Ein schöner Platz für ein Picknick!


17.02.2015: Ein Tag der Entspannung und Besinnung! Naja – so war der Plan. Es wurde eine wenig länger geschlafen und alles war ein geringfügig entspannter. Allerdings wurde kräftig für die kommenden Tage geplant. Am Ende des Tages hatten wir eine halbtägige Wein-Tour nach Waiheke, Unterkünfte auf Campingplätzen und die Lost-World-Tour in Waitomo gebucht.

18.02.2015: Bevor das Office vom Campingplatz öffnete, waren wir bereits auf der Vehicle-Fähre nach Opua. Abschied nehmen von dem tollen Kiwi-Campingplatz und Russell:



Erstes Tagesziel: Der Tutukaka-Coast! Die Küste erstreckt sich über 2-3 Autostunden mit kleinen Stopps. Schon am frühen Morgen – kurz nach Sonnenaufgang, konnten wir am Sandy Beach die ersten Surfer beobachten.


Matapouri Bay – schöne Bucht und ein sehr gepflegter Strand und dazu noch menschenleer


Der Ort Tutukaka (nachdem die gesamte Küste benannt ist) wartet mit einem großen Hafen auf. Viele prachtvolle Boote und Luxusyachten.


Zusätzlich gibt noch einen winzigen Leuchtturm zu sehen. Anmerkung: Der Ort besteht nahezu ausschließlich aus dem Hafen :-)

Durch Ngunguru sind wir noch entspannt durchgefahren. Ngunguru ist eine schöne Stadt, welche direkt am Wasser liegt. Nach dem wir die Bream Bay passiert hatten, stellten wir mit entsetzen fest wie spät es schon wieder mal ist... Also wird es nichts mit dem geplanten Sheep World. Sheep World ist bekannt für die Live Show an denen Schafe geschoren werden.

Also ging es direkt nach Waiwera, für das Thermalbad.



Das Thermalbad ist schon ein wenig in die Jahre gekommen und Enten und Möwen fühlen sich sehr angezogen von den heißen Quellen :-) Nichtsdestotrotz konnten die zahlreichen Becken überzeugen. Jedes Becken ist unterschiedlich temperiert. Wenn man meint es geht nicht heißer – dann findet sich das nächste Becken. Es gab sogar ein Movie Pool. Alle zwei Stunden konnte man aus dem Movie Pool einen angesagten Film anschauen. 

Auf dem Weg zu unserem Campingplatz in Auckland gerieten wir in einen zähfließenden Stau. Nach nur knapp 3 Stunden (ohne Stau nur eine Stunde) erreichten wir endlich unsere Unterkunft – Avondale Motor Park.