Montag, 20. Oktober 2014

Merida (Yucatan)

15.10.2014: Nach der Bustour haben wir unsere Unterkunft, dass Hotel del Peregrino, bezogen. Das Hotel hat einen wundervollen Innenhof, aber die Zimmer sind leider muffig. Die Ursache: Keine Fenster im Zimmer. Nichtsdestotrotz eine günstige Unterkunft für zwei Nächte. Die Lage vom Hotel war auch sehr ansprechend. Da Merida viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, haben wir uns zur Stadterkundung aufgemacht. Nur wenige Schritte und wir befanden uns am Parque de Santa Lucia. Dort werden abends tolle Aufführungen angeboten. Teils sogar kostenfrei. Die Einwohner von Merida waren äußerst gesprächig. Kaum haben wir den Stadtplan für das nächste Ziel gezückt, hat uns ein Einwohner seine Hilfe angeboten. Der Small-Talk begann immer mit den Sätzen:

Einwohner: Woher kommt Ihr?
Wir: Aus Deutschland.
Einwohner: Ohhh – Deutschland hat die Fußball-WM gewonnen. Deutschland ist toll.
Wir: Ja war eine tolle WM.
Einwohner: Was wollt Ihr sehen?

So wurden wir von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit geleitet.

Hier kurz unsere persönlichen Favoriten aufgelistet:
  • Plaza Grande: Der Plaza Grande stellt das Zentrum von Merida dar. Große Lorbeerbäume und viele Parkbänke. Belebt wird der Park von vielen Fußgängern. An jeder Ecke findet sich ein einladendes Straßencafé

  • Catedral de San Ildefonso: Eine riesige Kathedrale, welche aus den Steinen eines früheren dort ansässigen Maya-Tempels erbaut ist
  • Casa de Montejo: Die Familie Montejo hat sich damals die Stadt Merida einverleibt. Das Haus wurde bis 1970 von der Familie Montejo bewohnt. Heute ist es eine Bank, welche die Räumlichkeiten während der Öffnungszeiten der Bank, zur Anschauung bereitstellt. Wirklich beeindruckend, wie die Familie Montejo dort gelebt hat

  • Palacio de Gobierno: Das historische Gebäude beherbergt die Ministerien von Yucatan. Die Ausstellung der Mayageschichte und die tollen Wandmalereien von Fernando Castro Pacheco ringsherum um einen prächtigen Innenhof, verleihen dem Palacio den Glanz



Wir haben uns noch die großen Märkte angeschaut. Ein Einwohner hat uns von den Märkten abgeraten. Das ist nur für die Gringos (er deutete auf die Amerikaner)! Nach Aussage des Einwohners, werden täglich eine Heerschar an Amerikaner in Bussen zu den Märkten transportiert. Vollgepackt mit Souvenirs (Hängematten, Hüte und Taschen) geht es wieder mit dem Bus zurück zur Unterkunft. Das klang nach einer klassischen Kaffeefahrt.

Stattdessen führte uns ein Einwohner (absoluter Deutschland-Fan) zu einem Mayamarkt. Der Markt hat nur zweimal die Woche geöffnet. Es werden ausschließlich Kunsthandwerke von Mayas angeboten. Der Qualitätsunterschied war deutlich (zugunsten des Maya-Markts). Leider konnten wir uns nicht mit dem tollen Kunsthandwerk eindecken.

Es ging noch weiter auf Erkundungstour, bis die Füße geraucht haben :-)





16.10.2014: Das Hotel hat ein tolles Frühstück mit leckeren Früchten, frischem Kaffee und Müsli angeboten. Danach haben wir einen Tagesausflug zu den Tempeln nach Chichen Itza unternommen. Wir waren Teil einer Gruppe von 6 Personen. In englischer und teils spanischer Sprache, wurden wir durch die Tempelanlage geführt. Nach der Tour hatten wir alles gesehen. Es blieb uns noch freie Zeit zur Verfügung, um ein paar schöne Bilder zu machen:





Ein Ballspielplatz. Zwei Mannschaften mit bis zu 7 Spielern pro Team sind gegeneinander angetreten. Spielprinzip: Golden Goal. Sobald eines der Teams den Ball durch den Ring beförderte, war das Spiel beendet. Der Ring ist seitlich an der Wand angebracht. Dem Kapitän des jeweiligen Teams wurde bei einem Sieg ein besseres Leben versprochen. Dazu wurde der siegende Kapitän nach dem Spiel geköpft, um in seinem nächsten Leben in einen höheren Stand geboren zu werden



Die Grotte, diente als Opferstätte für die zahlreichen Götter. Heute werden noch Ausgrabungen von wertvollen Schmuckstücken und Knochen der Opfer vorgenommen. Es wurden Kinder und Erwachsene gleichermaßen geopfert



Der linke Tempel wurde zu ehren des Wassergottes errichtet. Der Wassergott ist mit seiner herausragenden Nase, sehr gut zu erkennen. Der Wassergott ist einer der wichtigsten Gottheiten der Maya



Ein wirklich wundervoller Tag. Gute Nacht Merida!

Tulum (Quintana Roo)

13.10.2014: Wir sind bereits nach einer einstündigen Busfahrt kurz vor Mittag in Tulum angekommen. Leider sind wir eine Bushaltestelle zu früh ausgestiegen :-) Nachdem die dortigen Anwohner etwas verwirrt darüber waren, wo wir eigentlich hin wollten - hat es am Ende doch noch funktioniert. Drei Euro hat uns die Taxifahrt zu unserem Hotel gekostet...

Das Hotel iTour Mexico ist einfach nur genial. Wir konnten uns kostenfrei Fahrräder ausleihen. Mit den Fahrrädern konnten wir die Umgebung perfekt auskundschaften.

Zuerst sind wir zu den berühmten Maya Tempeln gefahren. Auf dem Weg hat uns ein neugieriges Tier überrascht. Keine Ahnung was für ein Tier das ist.



Der Eingang zu den Maya Tempel









Die Hitze ist unerträglich. Wir flüchteten zu dem nahegelegenen Playa (Strand), um uns abzukühlen und etwas erfrischendes zu trinken. 



14.10.2014: Das Hotel hat ein einfaches Frühstück angeboten: Zum Trinken gab es - cafe americano oder cafe con leche. Zum Essen gab es klassisches Croissant, belegtes Croissant oder Croissant mit Schoko-Füllung. Nach der Stärkung sind wir mit dem Fahrrad zur "Gran Cenote" gefahren. Leider war der Weg nicht wirklich für Fahrradfahrer gedacht, also war es mit Anstrengungen verbunden dorthin zu gelangen. Doch der Weg hat sich gelohnt. Die große Grotte besticht mit glasklarem Wasser, einer Vielzahl von Fischen und Schildkröten :-)



Ein idealer Platz zum Schnorcheln und Abkühlen!










Wir haben sehr lange Zeit in der Grotte verbracht, weil es viel zu entdecken gab und uns die Grotte in Ihren Bann gezogen hat. 

Zur Post ging es auch noch, da wir uns noch von ein paar Klamotten trennen wollten. Jetzt hatten wir ja genug Reiseerfahrung, um zu selektieren, was wir wirklich Benötigen. Doch so einfach ist das in Mexiko nicht :-) Zuerst mussten wir einen Karton auftreiben. Leider werden keine Kartons bei der Post verkauft. Mit dem Karton hat uns das Hostel ausgeholfen. Danach mussten wir zu einem Copy-Shop fahren und uns gelbes Papier kaufen. Der Karton wird mit dem gelben Papier wie ein Geschenk verpackt. Bei der Post haben wir dann jedes einzelne Versandteil vorgezeigt und schriftlich für den Zoll angegeben. Danach wurde alles sorgsam verpackt. 

In der Grotte haben wir ein nettes Pärchen kennengelernt. Sie kommt ursprünglich aus Schweden und Er kommt aus Kanada. Die beiden Leben zusammen in Toronto - Kanada. Am Abend haben wir uns nochmals getroffen und uns ein wenig ausgetauscht. Wir wurden von den beiden davor gewarnt Nachts mit dem Bus zu fahren. Scheinbar ist es üblich, das Nachts die Busse ausgeraubt werden. Hmmm - mal sehen, wir haben nämlich zwei Nachtfahrten von 13 Stunden und 9 Stunden. Damit wollten wir uns zwei Nächte die Unterkunft sparen...

Der Tag war lang und am nächsten Morgen ging der Bus um 5.00 Uhr, also...

Gute Nacht Tulum! 

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Playa del Carmen (Quintana Roo)

12.10.2014: Mit dem Bus ging es am Morgen nach Playa del Carmen. Fahrzeit: 1 Stunde. Im Zentrum von Playa haben wir zuallererst unser Hotel aufgesucht, um das Gepäck abzustellen. Wir hatten Glück und unser Zimmer war bezugsfertig:

 Wir hatten unsere eigene Terrasse und einen eigenen Zugang



An der Rezeption hat eine deutsche Auswanderin gearbeitet. Das wurde natürlich für einen kleinen Small-Talk genutzt. Sandra lebt jetzt seit 4 Jahren in Playa. Sie konnte uns gute Tipps geben.

Zuerst erkundeten wir die Hauptstraße. Eine Straße vollgepackt mit Shops, Restaurants und Tour-Angeboten. Danach ging es weiter zum Strand. Nach einem Strandspaziergang haben wir uns noch eine Voladores (auf den Link klicken für Erklärungen) Aufführung angeschaut.

Nach der Erkundungstour sind wir noch zu einer Restaurantempfehlung von Sandra. Es gab sehr leckeres Essen und wir haben ein super freundliches Pärchen kennengelernt. Die Beiden sind ebenfalls auf Weltreise. Wir hatten sehr viel Spaß miteinander J Vielleicht sieht man sich ja auf Bali wieder...


Montag, 13. Oktober 2014

Isla de Mujeres - Mexiko


11.10.2014: Schon am frühen Morgen ging es mit der Fähre von Playa Tortuga (Cancun) nach Isla Mujeres. Unser persönliches Highlight – die Einheimischen (der vertrauenswürdige Barkeeper und ein freundlicher Bootsführer) empfehlen Isla Mujeres zu besuchen. Hauptgrund: Wenig touristisch (wie zum Beispiel Cozumel) und ein wundervoller Strand aus Korallenstaub. 





Die Touristen und Einheimischen gleichermaßen fahren in Golfwägen oder auf Rollern herum. Achtung: Es gibt in Downtown so einige Einbahnstraßen – wer falsch fährt ist schnell 500 Pesos los J

Zuerst mieteten wir uns einen Golfwagen (gibt es an jeder Straßenecke). Dann bezogen wir unsere Unterkunft mit Blick zum Meer und einer großzügigen Hängematte. 



Nachdem wir das Gepäck los waren – ging es auf Erkundungstour. Wir haben mit dem Golfauto die ganze Insel umrundet. Mit dem Golfauto zu cruisen ist supergeil! 


Auf dem Weg haben wir die Schildkrötenfarm besucht. Das Personal auf der Schildkrötenfarm schützt die Nistplätze der Schildkröten und platziert zum Schutz gegen Fressfeinde Drahtkörbe über die Gehege. Auf der Farm kann man Meeresschildkröten in verschiedenen Stadien ihres Wachstumszyklus sehen. Eintritt liegt bei 48 Pesos (ungefähr 3 Euro). Außerdem haben wir noch Schildkrötenfutter gekauft. Wer mal Lust hat ein paar Schildkröten zu füttern, sollte sich das nicht entgehen lassen. Die Einnahmen werden für den Schutz und die Pflege der Tiere investiert. Hier werden nämlich auch kranke Schildkröten wieder aufgepäppelt. Die Mitarbeiter erklären einem auch gerne alles wissenswerte über die Schildkröten.






Auf zum Tempel nach Punta Sur. Am südlichsten Punkt der Insel gibt es einen romantischen Leuchtturm und eine Tempelruine (der Göttin Ixchel geweiht) zu sehen. Was nicht im Reiseführer steht: Es gibt unzählige Leguane, welche das Gebiet für sich beanspruchen.


Mit einer frischen Kokosnuss gestärkt ging es durch kleine Siedlungen zurück nach Downtown. Nach einem kleinen Mittagssnack – verweilten wir bis in den Abend am malerischen Strand Playa Norte. Nach all den Stränden die wir in letzter Zeit gesehen haben, steht dieser auf Platz „numero uno“!


Nachdem wir uns vom tollen Strand getrennt haben, machten wir uns für den Abend frisch. Es gab ein kostenfreies Livekonzert auf dem Hauptplatz. Es müssen alle Inselbewohner anwesend gewesen sein, denn der Platz war voll J Den Abend ließen wir auf unserem Balkon in der Hängematte zu einem tollen Buch ausklingen...


Gute Nacht Isla Mujeres!