11.03.2015:
Tagesziel - der nördlichste Punkt der Südinsel von
Neuseeland. Die Strecke zum Ziel ist wundervoll. Vorbei an kleinen
Hippie-Dörfern, Lookouts und eine atemberaubende Landschaft. Zuerst machten wir
beim Gold Coast Lookout einen Stopp:
Takaka ist das größte Dorf und bietet sich hervorragend an,
um eine kleine Pause einzulegen. Danach gibt es kaum bis keine Möglichkeiten
mehr...
Als Selbstversorger besuchten wir kein Café, sondern es ging
für uns gleich weiter zum Pupu Springs. Die wohl größte Trinkwasserquelle
Neuseelands. Es strömen ca. 20 m³ Wasser pro Sekunde aus den Quellen. Ein sehr
schön angelegter Walk führt um den spirituellen Ort der Maori. Leider darf in
den kristallklaren Wasser weder gebadet noch daraus getrunken werden.
Der leicht versteckte Harwood Lookout bietet einen tollen
Blick auf die Bergkette die auf dem Weg zum Cape Farewell noch vor uns liegt.
In Collingwood machten wir noch einen kleinen Stopp. Der
Beach von Collingwood war menschenleer.
Der Old Man Rock:
Bevor es zum Wharariki Strand ging, hatten wir noch einen
kleinen Lunch. Ein einsamer Pfau hat uns währenddessen bravourös unterhalten.
Der Weg zum Wharariki Beach ist bereits die Fahrt Wert.
Doch
der Strand selbst, hat uns förmlich umgehauen. Der Strand bietet Sanddünen, der
Sand ist puderfein, es gibt Felsformationen, Robben machen hier ein Nickerchen
und es gibt Höhlen! Das ist der vielleicht schönste Strand, den wir bereits
gesehen haben...
Zum Abschluss ging es zum Cape Farewell. Der südlichste
Punkt der Nordinsel war ein krönender Abschluss – die Kirsche auf dem
Sahnehäubchen!
12.03.2015: Wanderung von 11,5 Kilometer durch den Abel Tasman Nationalpark
Der Abel Tasman Coast Track gilt als einer der schönsten
Wanderwege der Welt und zählt zu den Great Walks von Neuseeland. Ein Must-Do auf der Südinsel. Der gesamte Wanderweg ist über
50 km lang. Wir haben uns eine Halbtagestour ausgepickt. Mit dem Boot ging es um
09.30 Uhr von Kaiteriteri los. Die Wanderung begann für uns, am Medlands Beach.
Unser Ziel –Anchorage. Die Zeitangaben sind sehr passend für die Wanderung.
Der
Wanderweg ist wunderschön – durch Dschungel (wegen der Pongas, Farne und
Palmen), an der Küste, um einen wunderschönen Strand, über eine Hängebrücke und
vorbei an Bächen. Durch die Abwechslung und das veränderte Landschaftsbild
während der Wanderung, verstrich die Zeit rasant. Hier ein paar Eindrücke von
der Wanderung:
Die Wanderung Begann am Strand:
Die Seilbrücke
Blick vom South Head
Mit dem Boot ging es dann wieder zurück nach Kaiteriteri.
Die Bootsfahrt ist übrigens auch ein tolles Erlebnis!
Blick vom Boot
13.03.2015: Es steht noch mehr Adventure auf dem Tagesplan.
Heute wird der Abel Tasman Nationalpark auf dem Seeweg mit einem Kajak erkundet.
In einer kleinen Gruppe von 8 Personen (inklusive Guide) waren wir drei Stunden
im Kajak unterwegs. Nach einer Einweisung geht es auch schon wellig. Vorbei an
dramatischen Klippen und Felsformationen, zum Split Apple Rock und durch ein
Höhlensystem. Das war bis zum Schluss ein Riesenspaß!
Am Strand bekamen wir die Einweisung
Während gepaddelt wird, klärt der Guide fleißig über die
Umgebung, die Vögel und die Besonderheiten vom Abel Tasman Nationalpark auf.
Auf halber Strecke machte die Gruppe zur Erholung einen Stopp an einem
traumhaften Strand.
Am Strand haben wir eine kleine Pause gemacht
So sah das Höhlensystem von Außen aus
Hier einer der Geschichten zum Split Apple Rock: Warum ist
der Felsen in der Mitte geteilt? Die Legende der Maori besagt, dass der Gott
des Waldes bei Ebbe den Felsen entdeckt hat. Bei Flut wurde der Felsen von dem
Gott des Meeres entdeckt. Der Gott des Waldes und des Meeres sind Brüder. In
diesem Fall waren sich die Brüder jedoch nicht einig. Beide Götter erhoben den
Anspruch auf den Felsen. Kurz bevor der Streit um den Felsen seinen Höhepunkt
erreichte, mischte sich der Vater der Götter ein und teilte den Felsen. Doch
nachdem der Felsen geteilt war, war auch das Interesse daran verflogen. So
steht der Felsen noch Heute als Schaubild für uns Sterbliche – ein Streit unter
Geschwistern gilt es lösen, bevor es ein Anderer macht.
Der Split Apple Rock
Auf der Seite - Bookme gibt es super günstige Angebote für
Neuseeland. Darüber haben wir die Bootsfahrt für die Wanderung am Vortag und
die Kajak-Tour gebucht. Insgesamt waren das 72% Ersparnis.
14.03.2015: Wir nahmen Abschied vom Norden der Südinsel und
wendeten uns der Westküste zu. Ein letzter Rückblick am Aussichtspunkt Hope Saddle Lookout:
![](https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjszNM9SQ79D4p0hAdEwPxhLJeE7ZIKWbLNfSCSXcXN2EQe7Z39Ar3AZeVkwX4M90j_YgdEDqDriK8Ho5JDVjscw3CyR5FtS2CqSgDu_h6jupo8XmrLGBWis6x2mJELUe4XOMOgSLmElhC3/s1600/DSC09416.JPG)
Nach drei Stunden Fahrzeit erreichten wir die kleine Stadt Westport. Der Stadtkern überzeugt mit seiner Einkaufsstraße und den einladenden Cafés. Im Visitor Center versorgten wir uns mit detailliertem Kartenmaterial für unsere Ziele.
Nach drei Stunden Fahrzeit erreichten wir die kleine Stadt Westport. Der Stadtkern überzeugt mit seiner Einkaufsstraße und den einladenden Cafés. Im Visitor Center versorgten wir uns mit detailliertem Kartenmaterial für unsere Ziele.
Direkt an einer dramatischen Küste liegt der Cape Foulwind
Leuchtturm. Nur ein kleiner Walk führt an die Spitze und bietet einen tollen
Blick auf die Brandung und den weiten Tasman Sea.
Ein wenig weiter lockt die Tauranga Bay mit einer
Robben-Kolonie. Der Strand von Tauranga Bay ist sehr langläufig und der Sand
ist schwarz.
![](https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhrIPB6WenzGKhVptkK0r_lRH9O9Yql0KVA6YU6B48Xl3ChS2ScNj7vJ9RGAgQ38fYFYsicz1w9Ua4g8VcD5DByS0oV-Yw57hj-_FHHwYStkhoW0W1inJykIaA-FHKsaJ-j24Dti8ifearZ/s1600/DSC09491.JPG)
Ein Weg entlang einer Felskette führt zu den Seerobben. Zwischenzeitlich konnten wir schon einige Robben beobachten, aber diese Robben waren total verspielt. Die Robben machten ein Kunststück nach dem anderen und tobten entlang der Felsen. Fast als wäre das kleine Theaterstück speziell für uns einstudiert.
Ein Weg entlang einer Felskette führt zu den Seerobben. Zwischenzeitlich konnten wir schon einige Robben beobachten, aber diese Robben waren total verspielt. Die Robben machten ein Kunststück nach dem anderen und tobten entlang der Felsen. Fast als wäre das kleine Theaterstück speziell für uns einstudiert.
Danach ging es auf der Coast Road weiter bis nach Punakaiki.
Die Coast Road ist eine der schönsten Küstenstraßen. Direkt gegenüber vom Visitor
Center in Punakaiki, befindet sich ein Rundweg zu den Blowholes und den Pancake
Rocks. Der Rundweg ist sehr schön und die Felsen erinnern tatsächlich an
aufeinandergestapelte Pfannkuchen...
Ein kleines Rätsel nicht weiter scrollen. Was siehst Du, wenn Du diesen Felsen betrachtest?
Konntest Du das auch so deutlich sehen?
Letztes Ziel – der Campingplatz in Greymouth. Der Top 10 Holiday Park liegt direkt am Meer. Die Low-Budget Unterkunft entschädigte uns mit einem lebendigen Meeresrauschen zum Einschlafen.
15.03.2015: Der Wecker klingelte um kurz nach sechs Uhr. In
Windeseile fuhren wir zum Truman Track. Der Truman Track wurde als die schönste
kurze Wanderung in Neuseeland ausgezeichnet.
Allerdings entfaltet der Wanderweg
nur bei Ebbe seine volle Schönheit. Denn nur bei Ebbe kann der Strand betreten
werden, welcher zu einem kleinen Wasserfall und tollen Felsformationen mit
versteinerten Fossilien führt. Vor einem Jahr wäre ich für einen Wanderweg
niemals so früh aufgestanden. Heute bin ich froh darüber...
Also unbedingt erkundigen, wann Low Tide (Ebbe) ist. Dann
lohnt sich die kleine Wanderung besonders!